Besuch des MINT-Zukunftsforums in Dresden 2026

Besuch des MINT-Zukunftsforums in Dresden 2026

Vom 16. Bis 17. März 2026 war Herr Maibaum, Physiklehrer des LK Physik Q2, mit einer Gruppe von 7 Schülern namentlich Gero Noll, Matti Schneider, Josh Jablonski, Philipp Landsiedel, Konstantin Wiens, Maximilian Dicker und Kadir Ünal auf dem MINT-Zukunftsforum 2026 in Dresden. Dazu hatten die Schüler im Vorfeld ihr Interesse bekundet und sich online in diverse Workshops eingewählt. Auch für die Lehrkräfte gab es ein solches Angebot. Zum Beispiel ,,Künstliche Intelligenz in der Mobilitätsforschung – Impulse und Methoden für Lehrkräfte“ mit vielen Ideen für die moderne Unterrichtsgestaltung unter Verwendung von KI.

Die Unterbringung der Schülerinnen und Schüler erfolgte kostenfrei in einer Jugendherberge.
Für die Fahrt von Bad Hersfeld nach Dresden haben wir eine Zugverbindung mit dem ICE in Anspruch genommen.

Zwei Schüler nahmen am Workshop „Luft- und Raumfahrt und Leichtbau“ teil. Hier ging es um Zukunftstechnologien für Raketen, Satelliten und Flugzeuge.
Nach interessanten theoretischen Einblicken der Raumfahrt, gab es die wertvolle Möglichkeit selber als Schüler ein Experiment mit selbstgebautem Material durchzuführen mit einer anschließenden Führung auf dem Gelände.
Auch wurde die Bedeutung und Arbeit zum Leichtbau erläutert. Sie haben selber einen Ionenwind-Antrieb gebaut und anschließend getestet. Des Weiteren haben sie ein echtes Ionentriebwerk in einer Vakuumkammer in Betrieb gesehen.
Außerdem haben sie gelernt, wie neue, leichte Werkstoffe für die Luftfahrt hergestellt und getestet werden. Dabei wurde viel Fokus auf die Workshop-Besucher gelegt und es war eine lohnende Erfahrung.

Zwei andere Schüler waren im Workshop ,,Nukleare Astrophysik“. In dem Workshop wurde die Entstehung der chemischen Elemente behandelt. Auch einen SAP-Workshop gab es, in dem es Informationen zum Thema neuronale Netzwerke und maschinelles Lernen gab sowie die Funktion und Anwendung neuronaler Netze erklärt worden ist. Auch wurde die Verbindung zur Funktionsweise der modernen KI-Chatbots hergestellt. Mit der visuellen Entwicklungsplattform der Universität in Berkeley konnten sie eigene neuronale Netzwerke kreieren. Dabei lernten sie, dass man für das meiste gar nicht eine höhere Mathematik benötigt, sondern oft einfach die lineare Algebra ausreicht. Insgesamt war dies ein sehr spannender Workshop, der das Interesse an der KI und Informatik gestärkt hat. Außerdem haben die Schüler mit der Programmiersprache Snap eine KI zur Auswertung von Sonardaten eines U-Boots erstellt.

Ein anderer Schüler zeigte sich an einem Einblick in den aktuellen Stand der Forschung über autonome Mehrzweckroboter in Innenstädten in technischer sowie psychologischer Hinsicht interessiert.
Er hat Einsichten auf mathematischer Ebene gewonnen sowie Einblicke in die Berechnung des schnellstmöglichen Weges zwischen verschiedenen Punkten.
Der Zugewinn auf Seiten der Informatik lag bei aktuellen aber auch geschichtlich relevanten Kryptographie Methoden.

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